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Krankenhaus vor-Ort-Termine sind für mich immer etwas Besonderes.
Klar, vieles lässt sich heute per Teams, Mail oder Telefon klären. Das ist schnell, effizient und gehört natürlich dazu.
Aber vor Ort passiert einfach etwas ganz anderes.
Man sieht, wie Abläufe in der Realität tatsächlich funktionieren und nicht nur, wie die Prozesse auf dem Papier beschrieben sind. Man bekommt ein realistisches Gefühl dafür, wo es im Alltag wirklich hakt. Und oft entstehen die interessantesten Gespräche ganz nebenbei, auf dem Weg durch das Haus oder bei einer spontanen Nachfrage.
Was ich dabei besonders mag: Ich lerne bei jedem Termin etwas dazu.
Über Prozesse, über Menschen, über unterschiedliche Sichtweisen und manchmal auch über Dinge, bei denen ich vorher ziemlich sicher war, sie schon verstanden zu haben. Denn am Ende geht es nicht darum, einem Kunden einfach eine Maschine zu verkaufen.
Und genau das ist für mich ebenfalls Vertrieb.
Nicht möglichst schnell eine Lösung präsentieren, sondern erst einmal zuhören. Fragen stellen. Verstehen, warum etwas heute so gemacht wird, wie es gemacht wird. Und dann gemeinsam schauen, ob und wo es vielleicht besser gehen kann. Die Technik muss in bestehende Prozesse in den jeweiligen Krankenhäusern und Kliniken passen. Sie muss Wege vereinfachen, Abläufe sinnvoll optimieren und für die Menschen funktionieren, die jeden Tag damit arbeiten.
Das versteht man selten aus einer Videokonferenz heraus. Außerdem lernt man sein Gegenüber vor Ort einfach anders kennen. Ein persönliches Gespräch schafft eine andere Verbindung als der nächste 30-Minuten-Call im Kalender.
Und irgendwann im persönlichen Gespräch kommt dann dieser eine Moment, den ich besonders mag: Wenn es beim Gegenüber „Klick“ macht. Wenn aus „Das ist eine interessante Maschine“ plötzlich ein „Jetzt verstehe ich, was das für unseren gesamten Prozess bedeutet und wo unser Mehrwert entsteht“ wird.
Genau dann wird aus einer systemischen Lösung echter wirtschaftlicher Nutzen.
Am Ende fahre ich deshalb selten nur mit Notizen und neuen Aufgaben nach Hause. Meistens nehme ich neue Ideen, neue Perspektiven und ein besseres Verständnis für die Menschen beim Kunden mit.
Und genau das ist für mich einer der spannendsten Teile meines Jobs und genau deshalb liebe ich ihn so.










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